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Wie Ultrabooks den Markt erobern wollen

Publié le 4 Septembre 2012 par Accu Dell E6500

Das Gerät heißt Yoga und erinnert nicht nur wegen des Namens an eine Gymnastik-Übung, bei der sich Sportler verbiegen müssen. Der Bildschirm lässt sich um 360 Grad nach hinten klappen, wodurch aus dem Notebook mit Tastatur ein Tablet-Computer wird - zu bedienen per Fingerstreich.Es sind zwei Geräte in einem, die der chinesische PC-Hersteller Lenovo auf der Elektronikmesse Ifa in Berlin zeigt. Yoga soll die Zukunft der Computer sein.

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IFA 2012 Neue Tablet-PCs und Ultrabooks

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Lenovo führt das Gerät als sogenanntes Ultrabook, sehr dünne, leichte und schnelle Notebooks, deren Akku fast einen Arbeitstag hält; sie zu starten, dauert nur wenige Sekunden. Hersteller hoffen, dass Ultrabooks den Markt für Computer beleben. Die Geräte sollen die Käufer zurückholen, die lieber mehrere hundert Euro für ein Smartphone ausgeben, also ein internetfähiges Handy, oder für ein Tablet - aber nicht für einen neuen Rechner.

Das wird immer häufiger seit Apple mit iPhone und iPad die Branche verändert hat; handliche Alltagsbegleiter und Statussymbole in einem. Seit Jahren wächst der Markt für PCs nur schwach. Nach Schätzungen der Analysten von Gartner, die die Technologie-Industrie beobachten, wird er in diesem Jahr gerade einmal um zwei Prozent auf 372 Millionen verkaufte Geräte zulegen. Dafür werden die Hersteller mit 113 Millionen Stück fast 90 Prozent mehr Tablets verkaufen als 2011. Viele klassische PC-Hersteller aber tun sich in diesem Markt schwer.

Neuer Trend

Die Kategorie Ultrabook soll den Trend ändern. Der Chiphersteller Intel hat sie erfunden, definiert - und er bestimmt, ob ein Hersteller sein Gerät Ultrabook nennen darf. Zu den Vorgaben gehört, dass darin Intel-Prozessoren verbaut sind. Um die technische Entwicklung voranzutreiben, hat Intel 300 Millionen US-Dollar in einem Fonds bereitgestellt. "Wir wussten lange vor dem Aufkommen der Tablets, dass die Leute leichtere und leisere Geräte wollen", sagt Robert Deline, Intels Vertriebsleiter für Ultrabooks.

"Aber die Computer-Industrie hat lange auf günstige Preise gesetzt und darüber Innovationen vernachlässigt." Über Jahre hatte die Branche neue Ideen auch nicht nötig, zweistellige Wachstumsraten erreichte sie auch ohne Kreativität: Erst schaffte jeder Haushalt einen PC an, dann alle Familienmitglieder ein Notebook. Als die Nachfrage in den Industrieländern nachließ, verkauften die Hersteller mehr Geräte in den Schwellenländern.

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