Der chinesische Hersteller Lenovo hat das ThinkPad nach Kundenwünschen überarbeitet und stellt mit seinem ThinkPad T431s nun das Ergebnis in Form des 14-Zoll Business-Notebooks vor. Zu den Neuerungen zählen die Farbe "Graphitschwarz", eine Chiclet-Tastatur, ein überarbeitetes Touchpad und aktuelle Intel Core i Prozessoren sowie SSDs.
Lenovo hat sein 14-Zoll ThinkPad überarbeitet und als Novum nicht nur die Hardware aktualisiert, sondern auch das Design geändert. Das nun vorgestellte Lenovo ThinkPad T431s bekommt ein 1,63 Kilogramm leichtes Magnesiumgehäuse mit Kohlefaserbeschichtung und Softtouch-Oberfläche in der neuen Farbe "Grafitschwarz". Die Bauhöhe wurde auf 20,9 Millimeter reduziert und der Displayrahmen ist geschrumpft. Das größere Trackpad bietet eine glattere Oberfläche und erlaubt Klicks auf der gesamten Fläche.
Intel versucht schon lange, neue Einnahmequellen zu erschließen, um unabhängiger vom PC-Geschäft zu werden. Bei den boomenden Smartphones und Tablets ist der Chip-Riese trotz jahrelanger Anstrengungen bisher nur in wenigen Geräten vertreten - verspricht aber einen Ausbau der Marktanteile mit neuen, stromsparenden Prozessor-Generationen.
Auch in Deutschland werde man dieses Jahr "absolut" sicher Smartphones und Tablets mit Intel-Chips sehen, versprach Lamprechter. Das Motorola "Razr i" sei bereits sehr erfolgreich. Mit einem Smartphone von Lenovo habe Intel zudem bewiesen, dass das Unternehmen andere Chip-Designs in Sachen Leistung und Energiesparen übertreffen könne.
Beim zweiten großen Standbein - Prozessoren für Server - lief es besser. Der Umsatz verbesserte sich um 7,4 Prozent auf 2,58 Milliarden Dollar. Das operative Ergebnis blieb mit einem Rückgang um fünf Prozent auf 1,08 Milliarden Dollar relativ stabil. Auch in Deutschland hat Intel laut Lamprechter vor allem bei Servern und Hochleistungsrechnern Erfolge verbucht.
So habe Audi zusammen mit dem Leibnitz-Rechenzentrum einen Superrechner mit Intels Xeon-Prozessoren für die virtuelle Berechnung von Designs in Betrieb genommen. Auch vom Cloud-Computing und der Speicherung in der Wolke profitiert Intel. Der Ausbau von Cloud-Infrastruktur sei ein großer Trend, und Deutschland sei dabei federführend. Gemeinsam mit Eon arbeitet Intel bereits seit einiger Zeit an einem Testumfeld mit Smart Grids etwa für die intelligente Stromnutzung.
Die Marktbeobachter hatten mit Intel-Zahlen in dieser Größenordnung gerechnet, die Aktie notierte am Mittwoch fvorbörslich kaum verändert.
Das Lenovo ThinkPad T431s wird mit aktuellen Intel Core i ULV-Prozessoren ausgestattet, trägt bis zu 12 GB Arbeitsspeicher (4 GB verlötet) und das 14-Zoll Display bietet eine HD+ Auflösung von 1.600 x 900 Pixel. Für den Massenspeicher nennt Lenovo HDD- und SSD-Speichermöglichkeiten. Bei den herkömmlichen Festplatten stehen Kapazitäten von 320 bis 1000 GB zur Auswahl, bei SSDs bis zu 256 GB. Auch Hybridlaufwerke können konfiguriert werden. Verbaut werden zwei USB 3.0 Anschlüsse, VGA-Ausgang, miniDisplayPort, Multikartenleser und ein LAN-Anschluss. Optional sind Smartcard-Leser und ein WWAN Modul (3G/4G). Das Angebot an Schnittstellen kann über eine Dockingstation erweitert werden. An Business- und Sicherheitsfeatures werden Intel vPro Technologie und ein Fingerabdruckscanner geboten.
Die Verfügbarkeit wird von Lenovo auf den April datiert, die Einstiegsvariante startet bei 1.469 Euro ohne Mehrwertsteuer.
Update 20.03.2013
Laut den Kollegen von Golem wird es das Lenovo ThinkPad T431s in Deutschland nur in zwei Konfigurationen geben. Die Einstiegsvariante für 1.469 Euro trägt einen Intel Core i5-3437U Prozessor, 4 GB Arbeitsspeicher und eine SSD mit 180 GB. Die Topvariante für 1.798 Euro kommt mit einem Intel Core i7-3687U Prozessor, 8 GB Arbeitsspeicher und einer 240 GB SSD. Auf den Lenovo ThinkPad T431s Notebooks ist das Windows 7 Professional Betriebssystem in der 64Bit Version vorinstalliert, eine separate DVD mit Windows 8 liegt im Lieferumfang bei.Schon auf der CES 2013 in Las Vegas machte das Lenovo ThinkPad Helix Convertible Tablet mit leistungsstarken Intel Core i Prozessoren, 11,6 Zoll FullHD Display. LTE Modul und bis zu 256 GB SSD Speicher mächtig Eindruck. Im April soll das Tablet nun endlich ausgeliefert werden.
Über den Kurznachrichtendienst Twitter vermeldet Lenovo die Verfügbarkeit des ThinkPad Helix im April. Das gilt für den amerikanischen Markt, ein genaueres Datum und der Marktstart für Europa stehen noch aus. Die Preise für das 11,6 Zoll Convertible sind seit längerem bekannt, viele Onlineshops listen das Gerät bereit in mehreren Konfigurationen und mit unbestimmten Lieferterminen.
Das Lenovo ThinkPad Helix kommt mit Intel Core i5-3317U und 4 GB Arbeitsspeicher oder Intel Core i7-3667U und 8 GB Arbeitsspeicher. In der Einstiegsvariante werden 128 GB SSD Speicher verbaut, es gibt auch eine Variante mit 180 GB sowie bis zu 256 GB SSDs. Das 11,6 Zoll IPS Display löst mit 1.920 x 1.080 Pixel auf, für externe Bildschirme gibt es einen Mini DisplayPort. An Funkmodulen gibt es WLAN a/b/g/n, LTE sowie UMTS, Bluetooth 4.0 und NFC. Die Basisvariante wird mindestens 1.500 Euro kosten. Für die Topausstattung ist mit einem Verkaufspreis um die 2.000 Euro zu rechnen.Das Microsoft Windows 8 Betriebssystem hat die Nachfrage für Notebooks nicht wie erhofft gesteigert. Laut dem taiwanesischen Branchendienst Digitimes streben mehrere führende Notebookhersteller wie Lenovo nun an, den Verkauf von Geräten ohne Betriebssystem zu stärken. Damit könnten viele Modelle noch günstiger angeboten werden.
Industriequellen zufolge werden führende Notebookhersteller verstärkt Modelle ohne Betriebssystem verschiffen. Das im Herbst 2012 vorgestellte Microsoft Windows 8 Betriebssystem habe die Nachfrage nicht wie erwartet steigern können. Es gibt laut dem taiwanesischen Branchendienst Digitimes wenig Möglichkeiten für die Hersteller, die Preis noch weiter zu senken. Modelle ohne Betriebssystem sparen allerdings die Lizenzkosten und können zwischen 34 und 67 US-Dollar günstiger angeboten werden. Lenovo gehört zu den Herstellern, welche vermehrt "nackte" Notebooks verkaufen möchten. Besonders im Heimatmarkt China genießt das Unternehmen eine starke Stellung und könnte die Geräte ohne Software aufgrund weit verbreiteter Software-Piraterie leichter absetzen.
Microsoft soll aufgrund des vermeintlich schlechten Abschneidens des Windows 8 Betriebssystems umso energischer am nächsten großen Update namens Windows Blue entwickeln. Laut Gerüchten wird Windows Blue im August fertiggestellt und ausgerollt.